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Der Kaufen-Knopf im Kunden-Hirn

Mittwoch, 20. Dezember 2006 - 21:25 Uhr
Von Max Zorno

Hirnforschung und Werbung: Ein spannendes Duo. Die aktuelle Wirtschaftwoche 51/2006 beschäftigt sich wieder damit, welche Erkenntnisse aus der Hirnforschung im Marketing anwendbar sind. Das Ziel: Die Werbung und Kundenkommunikation soll wirksamer gemacht werden.

Liebe Werbungtreibende, aus der Hirnforschung gibt es für das Marketing eine schlechte Nachricht und eine gute. Zuerst die schlechte: Der Kaufen-Knopf im Hirn der Kunden ist noch immer nicht gefunden worden. Und nun die gute: Es gibt eine Tricks und Kniffe, wie Werbung wirksamer gemacht werden kann. Hier sind sie:

Tricks und Kniffe für wirksame Werbung

Die Hirnforschung legt fürs Marketing nahe:

  • 95 Prozent der täglich rund 3000 empfangenen Werbebotschaften werden unbewusst wahrgenommen. Die klassische AIDA-Formel (AIDA= Attention, Interest, Desire, Action) ist durch Erkenntnisse der Hirnforschung in Frage gestellt.
  • Daraus folgt: Werbung muss emotional wirken, insbesondere durch den Einsatz aussagekräftiger Bilder und Farben.
  • Aber je teurer ein Produkt ist, desto mehr rationale Argumente muss die Kundenansprache liefern.
  • Werbung wirkt besser, wenn sie eine Geschichte zum Produkt erzählt. Das episodische Gedächtnis des Menschen ist besonders aufnahmebereit.
  • Das Gehirn ist auf soziale Kontakte programmiert. Deshalb spielen Gesichter in der Werbung eine große Rolle.
  • Der Name eines Produktes bleibt besser haften, wenn er am Anfang eines Werbespots zu sehen ist.
  • Rabattschilder wirken. In einem Versuch des Instituts Life & Brain entschieden sich die Probanden auch dann für ein Produkt, wenn es insgesamt nicht das günstigste war.

Antworten

Wünsche ein Frohes Weihnachtsfest sowie erholsame Feiertage und einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

[ Von: hot-elle am 24.12.06 um 15:55 Uhr ]

Hi und ein frohes neues Jahr!
Trackbacks empfängst Du nicht? Dann also hier 'zu Fuß':

>>Vom Kick des Kaufens und dem Schmerz des Bezahlens
Die Psychologie des Kaufens ist immer wieder mal Gegenstand der Forschung. Heute berichtet der Kölner Stadtanzeiger über den Widerstreit von Glück und Schmerz beim Einkaufen, "Wenn das Bezahlen richtig nervt".
Und auch bei Zorno war die Hirnforschung kürzlich Thema:...

[ Von: Nicola Straub am 04.01.07 um 17:20 Uhr ]

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