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Freitag, 03. September 2010
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Bild Marketingberater Max Zorno

Zorno.de ist die Gedanken-Sammlung von Christian Rothe, Marketing-Berater:

"Bei mir finden Sie Rat und Tat in Marketingfragen.
Ich wäre erfreut, wenn ich mir mit meinen Leistungen Ihr Vertrauen erarbeiten dürfte."

Zornos Tagebuch

Was mich aktuell beschäftigt...

Marketingland abgebrannt? Lesen Sie meine aktuellen Gedanken zu Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Wie immer ultimativ subjektiv...

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Messestand des Grauens

Freitag, 22. Februar 2008 - 18:01 Uhr
Von Max Zorno - Einzelansicht dieses Eintrags (z.B. fürs Ausdrucken oder direkte Verlinken)

Einen Messestand des Grauens konnten gestern die Besucher der Sales & Marketing Messe München erspähen. Ein solcher Messeauftritt ist mehr als peinlich. Zählen Sie selbst nach: Wie viele Rechtschreibfehler verbergen sich in den 30 Wörtern auf der großen Messestellwand?

Bild Messestand am 21.02.2007 bei der SMM in München
Messestand am 21.02.2007 bei der SMM in München

Ich bin auf 3 Fehler gekommen - bei insgesamt 30 Wörtern macht dies eine Tippfehlerquote von 10 Prozent. Einzigartig!

[ Antworten: (70) ]

Hier geht es nun weiter

Freitag, 22. Februar 2008 - 17:53 Uhr
Von Max Zorno - Einzelansicht dieses Eintrags (z.B. fürs Ausdrucken oder direkte Verlinken)

So mancher hat mich schon gefragt: Schreibst Du bei Zorno.de nichts mehr? Lange war hier nämlich nichts mehr passiert. Der Grund: Andere Projekte haben mich komplett gebunden. Für meine Zorno-Website war kaum Zeit übrig. Und bevor ich "irgendwas" schreibe, schreibe ich lieber nichts.

Doch nun gibt's eine gute Nachricht: Es geht hier weiter! Die nächsten Beiträge kommen bald. Es haben sich einige Themen angesammelt.

[ Antworten: (11) ]

AEG-Electrolux: Exorbitante Ersatzteilpreise und miese Kundenkommunikation

Freitag, 24. August 2007 - 12:05 Uhr
Von Max Zorno - Einzelansicht dieses Eintrags (z.B. fürs Ausdrucken oder direkte Verlinken)

Bild Türschloss-Relais meiner Waschmaschine
Türschloss-Relais meiner Waschmaschine

Strenger Körpergeruch sorgt für soziale Ausgrenzung. Dass manche Menschen einander nicht riechen können, ist sprichwörtlich. Neulich drohte mir ein solches Schicksal: Meine Waschmaschine hatte den Geist aufgegeben, die Vorräte an frischer Wäsche gingen zur Neige. Kurzerhand kramte ich den Werkzeugkasten hervor und machte mich an die Reparatur. Die Fehlerursache war schnell diagnostiziert: Das Türverriegelungsrelais war kaputt und legte die Stromversorgung in meinem AEG Lavamat W1270 lahm.

Allerdings schockte mich der Preis fürs Ersatzteil: 52 € für etwas Plastik und Metall - und er war Auslöser für eine Trauergeschichte im Umgang von AEG-Electrolux mit mir als Kunden. Lesen Sie meinen Briefwechsel mit der Electrolux Geschäftsleitung:

Warum sind die AEG-Electrolux Ersatzteile so teuer?

Der offizielle Ersatzteilpreis beim AEG-Electrolux Kundendienst betrug 52,06 €; eine Internet-Recherche ergab, dass andere Anbieter das identische Teil für unter 31 € anbieten. Deshalb fragte ich unter dem Betreff "Ersatzteilabzocke bei AEG-Electrolux" nach, wie es zu dieser riesigen Preisdifferenz kommt.


Mein Brief an AEG-Electrolux

Antwort von Electrolux: Viel Blabla, wenig Aussage

Von der Electrolux Service GmbH erhielt ich folgende Auskunft:


Antwortbrief von AEG Electrolux

Fällt Ihnen auf, wie viel allgemeines Blabla und wie wenig Substanz in diesem Schreiben stecken? Deshalb fasse ich nun nach.

Nachgefasst!

Folgendes Schreiben an die Geschäftsleitung der Electrolux Service GmbH habe ich gestern in den Postkasten geworfen.

Sehr geehrter Herr Hansel,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 14.08.2007. Wäre es ein Schulaufsatz, gäbe es ein eindeutiges Urteil: "Thema verfehlt".

Sie versuchen, mit einem Griff in die Kiste der Phrasen und Allgemeinplätze Sand in meine Augen zu streuen: "Qualität", "modernste Fertigungsmethoden", "langjährige Ersatzteilverfügbarkeit". Klingt schön, sagt aber wenig zur Sache.

Sie bleiben die Antwort auf eine entscheidende Frage schuldig: Warum kostet das fragliche Ersatzteil beim AEG-Electrolux-Kundendienst fast 70% mehr als bei anderen Anbietern (30€ vs. 52€)? Und dies, obwohl es sich um das identische Teil vom selben Zulieferer handelt (wie ich zwischenzeitlich herausgefunden habe: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH aus D-90518 Altdorf)?

Ich bin von Ihrem Brief enttäuscht. Er verstärkt mein Negativbild von AEG-Electrolux. Die Tatsache, dass Sie mich mit viel Blabla ohne Aussage abzufertigen versuchen, nehme ich zum Anlass, den Fall in meinem Internet-Weblog www.zorno.de/tagebuch vorzustellen. Dort geht es um Marketing, Kundengewinnung und Kundenbetreuung. Andere Firmen können sich anhand Ihres Beispiels ansehen, wie man dabei besser nicht vorgeht.

Mein Fazit: AEG-Electrolux? Nie wieder.

Mit enttäuschten Grüßen

Ich bin gespannt, ob und was AEG Electrolux antwortet.

[ Antworten: (24) ]

Congster runderneuert - Oder: Die Magie eines Buchstabens

Montag, 20. August 2007 - 11:58 Uhr
Von Max Zorno - Einzelansicht dieses Eintrags (z.B. fürs Ausdrucken oder direkte Verlinken)

Erinnern Sie sich noch an Napster, die Musiktauschbörse? Napster machte Anfang des Jahrzehnts Furore und brannte seinen Namen in die Hirne der Internetnutzer. Ende 2004 schwang sich unsere gute alte Deutsche Telekom zur phonetischen Trittbrettfahrt auf und hob "Congster" aus der Taufe. Die Marke Congster wurde vom Markennamen-Papst Manfred Gotta ("Megapearls", "Smart", "Twingo") erdacht und sollte als Billigmarke reüssieren. Damals kritisierte ich Congster als Marken-Fehlgeburt - im Hinblick aufs Konzept und auch auf den Namen!

Bild Infografik auf Congster.de
Infografik auf Congster.de

Congster ist tot! Es lebe Congstar!

Und heute? Heute ist Congster Geschichte, beerdigt von seinen Vätern. Auch Markenpäpste können irren: Die Telekom hat Congster umgetauft und als Congstar neu gestartet. Dieser Name klingt viel besser, positiver. Bemerkenswert, welchen Unterschied ein einzelner Buchstabe ausmachen kann!

[ Antworten: (7) ]

Macht Promi-Glanz müde Marken wirklich munter?

Donnerstag, 9. August 2007 - 17:02 Uhr
Von Max Zorno - Einzelansicht dieses Eintrags (z.B. fürs Ausdrucken oder direkte Verlinken)

Heiner Lauterbach hat viel erlebt. Auch gestern hatte er wieder gut lachen: Sein Lebenswandel mit Sex, Drogen und Alkohol hatte keinen Negativeinfluss auf die Marke Karamalz und den Produzenten Eichbaum - dies hat das Landgericht München II festgestellt und eine Schadenersatzklage des Unternehmens gegen ihn zurückgewiesen.

Eichbaum hatte Lauterbach einst als prominentes Werbegesicht für alkoholfreies Karamalz-Bier unter Vertrag genommen. Als Lauterbach während der Vertragslaufzeit in seiner Autobiografie "Nichts ausgelassen" allerhand Sauf- und Sex-Eskapaden beichtete, forderte Eichbaum 142.500 Euro Werbehonorar zurück und reklamierte einen Schaden: Das Image des Schauspielers sei so 'beeinträchtigt' gewesen, dass er nicht mehr als Werbeträger einsetzbar gewesen sei. Die Brauerei führte an, sie habe Umsatzeinbußen erlitten.

Dies konnte das Gericht nicht nachvollziehen. Eine Verletzung der Vertragspflicht sei nicht festzustellen. Eichbaum habe keine negative Auswirkungen der Biografie nachweisen können. (vgl. Pressemeldung)

Diese Einschätzung regt mich an, einmal über Sinn und Unsinn von Werbung mit bekannten Gesichtern nachzudenken: Wenn Negativschlagzeilen über einen Werbe-Promi nicht das Image und den Umsatz einer Marke schädigen, warum sollen dann gerade positive Schlagzeilen beflügelnd und umsatzsteigernd wirken?

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Anrufbeantworter-Ansagen "professionell" gestalten

Montag, 6. August 2007 - 13:48 Uhr
Von Max Zorno - Einzelansicht dieses Eintrags (z.B. fürs Ausdrucken oder direkte Verlinken)

Kleine Firmen plagt ein Problem: Ist der Chef in Urlaub, bleibt das Büro unbesetzt; Anrufer laufen ins Leere. Was ist die Lösung? Eine professionelle Anrufbeantworter-Ansage weist auf den Urlaub hin, nennt Termine und alternative Kontaktmöglichkeiten.

Wie man es auch machen kann, zeigt Feurer Metallbau aus Baden-Baden: Rufen Sie einmal die 0 72 21 - 6 33 22 und lassen Sie sich überraschen! (Nur bis 20. August!)

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Werbung oder Warnhinweis?

Donnerstag, 26. Juli 2007 - 16:08 Uhr
Von Max Zorno - Einzelansicht dieses Eintrags (z.B. fürs Ausdrucken oder direkte Verlinken)

Die Tour de Farce rollte noch wenige Tage durch Frankreich. Der Profi-Radsport ist in aller Munde - dank Doping leider nur mit Negativschlagzeilen. Folgender Banner (gelb umrahmt) wirbt auf der Webseite des Radversenders Rose für eine Radsportreise. Müssen wir ihn etwa als Warnhinweis interpretieren?

Bild Werbebanner bei Rose.de
Werbebanner bei Rose.de

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