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Montag, 06. September 2010
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Bild Marketingberater Max Zorno

Zorno.de ist die Gedanken-Sammlung von Christian Rothe, Marketing-Berater:

"Bei mir finden Sie Rat und Tat in Marketingfragen.
Ich wäre erfreut, wenn ich mir mit meinen Leistungen Ihr Vertrauen erarbeiten dürfte."

Fakten

Ziele und Methoden der Informationsgewinnung

Internetnutzer nutzen das Netz nahezu immer, um spezielle Aufgaben und Probleme zu lösen: Wichtigstes Nutzungsmotiv ist das Auswählen und Vergleichen von Produkten oder Informationen, um eine Entscheidung treffen zu können. Dafür sammeln die Nutzer gerne diverse allgemeine Informationsbrocken, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Die Fakten im Detail

Folgende Motive und Ziele treiben die Benutzer bei der Informationsgewinnung im Internet an:

Motive und Ziele der Informationsgewinnung
  • Vergleichen / Auswählen: 51% - Mehrere Produkte oder Informationen im Vergleich untersuchen, um eine Entscheidung treffen zu können.
  • Informationen beschaffen: 25% - Fakten beschaffen, ein Dokument beschaffen oder herunterladen, etwas über Produkte herausfinden.
  • Verstehen: 24% - Ein Thema verstehen – dies schließt das Ausfindigmachen von Fakten und Dokumenten ein.

So gehen die Nutzer bei der Informationsgewinnung im Internet vor:

Methoden der Informationsgewinnung
  • Sammeln: 71% - Nach diversen Informationsbrocken suchen. Der Suchende ist für eine Vielzahl von Antworten empfänglich und nicht auf der Suche nach einer ganz speziellen Antwort. Die Suche ist dabei angetrieben von einem bestimmten Ziel.
  • Finden: 25% - Nach bestimmten Informationen, Dokumenten, Fakten suchen - ebenfalls angetrieben von einem bestimmten Ziel.
  • Erkunden: 2% - Sich ohne besonderes Ziel umschauen.
  • Beobachten: 2% - Bestimmte Websites öfter besuchen, um aktuellen Informations-Stand zu erfahren. Dies dient weniger einem bestimmten Ziel, sondern passiert eher aus Gewohnheit.

Quelle: A Taxonomic Analysis of What WWW Activities Significantly Impact People’s Decisions and Actions;
Julie B. Morrison, Peter Pirolli, Stuart K. Card, Xerox Palo Alto Research Center

Max Zornos Kommentar

Mit obiger Studie ist es amtlich: Die Nutzer streifen auf der Suche nach Informationsbrocken im Internet umher und verfolgen dabei feste Ziele: Vor allem das Vergleichen & Auswählen, um Dinge entscheiden zu können (z.B. welches Produkt sie kaufen möchten). Folge für einen kommerziellen Anbieter: Man muss es irgendwie schaffen, auf den Radarschirm der umherstreifenden Kunden zu kommen und in ihren Info-Sammel-, Vergleichs- und Auswahlprozess so eingreifen, dass sie sich im Sinne des Anbieters entscheiden (sprich: das Produkt des Anbieters kaufen). Klingt einfach, nicht wahr? Ist es prinzipiell sogar auch: Auf das Kundenradar kommt man durch gute, umfangreiche Inhalte. Diese Inhalte werden von den Kunden in den Suchmaschinen (Google) gefunden. Dann müssen die Inhalte "nur" noch so beschaffen sein, dass sie potenzielle Käufer tatsächlich überzeugen. Dies gelingt jedoch nicht mit beliebigen Inhalten. Es erfordert einiges Know-how, Inhalte zu produzieren, die einen Kunden dazu bewegen, bei einem bestimmten Anbieter zu kaufen.

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